FAQ

  1. Woher nimmst du dir das Recht, über ein Buch zu urteilen?
  2. Warum schreibst du immer so wenig zum Inhalt?
  3. Wo lernt man, solche Rezensionen zu schreiben?
  4. An wen richten sich diese Rezensionen?
  5. Nach welchen Kriterien suchst du deine Bücher aus?
  6. Warum breitest du in jeder Rezension deine Lebensgeschichte aus?
  7. Warum rezensierst du lauter alte Kamellen?
  8. Wo kann ich die besprochenen Bücher bekommen?
  9. Kann ich dir ein Buch zur Rezension schicken?
  10. Warum besprichst du keine Filme und CDs?
  11. Wie kann ich mich für eine miese Rezension rächen?
  12. Sind deine Rezensionen auch schon mal irgendwo veröffentlicht worden?
  13. Was bedeutet überhaupt Bibliophilis?

1. Woher nimmst du dir das Recht, über ein Buch zu urteilen?
Ich nehme mir dieses Recht nicht, ich habe es. Es ist das Recht eines jeden Lesers. Man muß kein Buchhändler oder Bibliothekar sein, um ein Buch kritisieren zu dürfen, nicht für eine Zeitschrift arbeiten, fürs Radio oder fürs Fernsehen - jeder Leser bildet sich von jedem Buch, das er liest, auch eine Meinung. Automatisch. Man kann nichts dagegen tun. Jeder Leser fällt sein Urteil. Ich mag es dann nicht bei der Feststellung »Gutes Buch« oder »Schlechtes Buch« belassen - die meisten bewegen sich ohnehin in der Grauzone dazwischen - sondern suche nach Punkten, woran ich es festmachen kann. Was hat mir an dem Buch gut gefallen? Was gar nicht? Und dann schreibe ich es auf.
Es ist mir egal, ob ich damit eventuell einen Autor vor den Kopf stoße - hat er mich nicht zuerst beleidigt, indem er mich sein Machwerk lesen ließ? Will ich nicht irgendwie emotional entschädigt werden für Zeit, die ich an ein ödes Buch vergeudet habe? Jeder Autor, der ein Buch veröffentlicht, muß damit rechnen, daß es nicht jedem gefällt. Ein Buch nicht zu mögen, gehört zu den Grundrechten jedes Lesers. Oft sind nicht nur die Autoren Schuld. Lieblos verhunzende Übersetzungen können jedes gute Buch zerstören, schlampige Lektoratsarbeit, bei der man dem sensiblen Autor lieber mit Samthandschuhen jeden groben Schnitzer durchgehen läßt, nur damit der arme Kerl später von schonungslosen Kritikerwölfen zerfleischt wird, all das trägt zum Ruin eines Romans bei. Man darf aber nicht vergessen, daß es auch gute Übersetzer, gute Autoren und gute Lektoren, kurz: Gute Bücher gibt. Und auch das sollte man in seinen Kritiken nicht unerwähnt lassen.
Belohnt die guten Bücher. Bestraft die Schlechten. So einfach ist das, und jeder darf es. Auch wenn es sich vielleicht nicht jeder zutraut.

2. Warum schreibst du immer so wenig zum Inhalt?
Ich will neugierig auf ein Buch machen, nicht seinen Inhalt nacherzählen oder den Klappentext abschreiben. Eine Rezension ist eine literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Buch, kein Leseersatz, auch wenn man dadurch erfährt, welche Bücher man sich besser sparen kann. Ich schreibe absichtlich nur wenig über den eigentlichen Inhalt, deute hauptsächlich das Thema an und das Leitmotiv, um dem Leser nicht Spaß und Spannung zu rauben - ich selbst hasse es, wenn man mir zuviel vom Inhalt eines Buches erzählt, bevor ich es gelesen habe. Denn dann endet es meistens damit, daß ich das Buch gar nicht mehr lesen muß: Ich kenne es ja schon. Die Vermittlung des Inhalts überlasse ich den Autoren.
Ich dagegen konzentriere mich auf die Bewertung, auf das Aufzeigen der Hintergründe wie auch meines persönlichen Verhältnisses zu gerade diesem Buch - also all die Sachen, die im Buch selbst nicht drinstehen. Das ist der Unterschied zwischen Primärliteratur (dem Buch selbst) und Sekundärliteratur (der Rezension). Das eine und das andere ergänzen sich, aber sie sind kein Ersatz füreinander. Wer daher durch eine meiner Rezensionen neugierig auf den Inhalt geworden ist, braucht sich nicht zu grämen: Schnell das Buch besorgt, und dann wünsche ich frohes Lesen.

3. Wo lernt man, solche Rezensionen zu schreiben?
Ich legte bei meiner mündlichen Buchhandelsprüfung vor der IHK eine bis heute unschlagbare Glanzleistung hin, unter anderem durch die vergleichende Besprechung zweier Bücher von meiner Leseliste - Arnes Nachlaß von Siegfried Lenz und Alberta empfängt einen Liebhaber von Brigitte Vanderbeeke, wobei letzteres bei mir recht schlecht weg kam. Im Prüfungsausschuß saß auch der Deutschlehrer meiner Freundin Sabine, die eine Berufsschulklasse unter mir war und mir hinterher berichtete, daß dieser Lehrer noch im Unterricht von meiner Prüfung geschwärmt habe (und daß, obwohl er selbst ein Alberta-Fan war!). Die angehenden Buchhändler fragten ihn, wann sie denn lernen würde, solche Rezensionen zu machen, und der Lehrer sagte (sinngemäß): »Gar nicht. Das kann man nicht lernen. Das kann man nur können.«
Ohne jetzt aber meine Glanzleistung schmälern zu wollen oder abzustreiten, daß ein gewisses Talent dazu gehört, kann man sich aber auch viel Grundwissen zur Literaturkritik antrainieren: Man muß keine Literaturwissenschaften studiert haben, aber eine Kenntnis der Literaturgeschichte sollte man schon haben, um ein Buch im Zusammenhang einordnen zu können. Und je mehr man im Leben gelesen hat, desto besser - davon wird sich zwar an der subjektiven Qualität des Lesestoffs nichts mehr ändern, aber man kann bessere Vergleiche ziehen und weiß auch eher, was wirklich neuartig ist und was schon lange oder schon oft da war. Auch ein gutes Gespür für Sprache ist wichtig - nicht nur beim Lesen, sondern auch, um die Rezension hinterher in Worte packen zu können.
Der letzte Teil ist dann eigentlich reiner Journalismus. Wer im Deutschunterricht aufgepaßt hat, wenn es um den Aufbau einer Argumentation ging, ist klar im Vorteil, denn eine Rezension ist nichts anderes: Der Rezensent hat von dem betreffenden Buch eine Meinung, von der er nun alle Welt überzeugen will. Das geht laut und mit Gepolter oder leise und subtil, ganz nach Geschmack. Ich baue meine Rezis meistens so auf: Ein Absatz Einleitung, einer zum Inhalt, einer zu allen bemerkenswerten Fakten um Autor und Buch, und ein Fazit mit Leseempfehlung oder -warnung. Das hat sich für mich ganz gut bewährt, ist aber sicher nicht der alleinseligmachende Weg. Aber man sollte ein Buch, das man rezensiert, auch bis zum Ende gelesen haben, aus Fairnessgründen. Natürlich merkt man schnell, ob man es mag oder nicht. Aber entweder weglegen oder verreißen - nicht beides. Sonst wird man zu schnell durchschaut und dann von keinem Leser mehr ernstgenommen.

4. An wen richten sich diese Rezensionen?
An Leser. Klar. Insbesondere an solche Leser, sie sich nicht nur von Bestsellerlisten beeindrucken lassen und bereit sind, auch mal über den Tellerrand zu schauen, und die weder vor Kinderbüchern, noch vor vermeintlichem Schund und sogenannter Weltliteratur zurückschrecken. An ehemalige Leser, den die Spaß am Lesen verloren haben und ihn gerne wiederfinden möchten, und an des Lesens Überdrüssige, die anhand zahlreicher Verrisse bestärkt werden wollen in ihrer Ansicht, daß es ohnehin keine guten Bücher mehr gibt und auch nie gegeben hat.
Natürlich auch an Leute, die das gleiche Buch gelesen haben und eine zweite Meinung oder weiterführende Informationen einholen wollen, und an Schadenfrohe, die sich freuen, daß ich ihnen viele schlechte Bücher erspare, von denen sie wahrscheinlich sonst nie gehört hätten. Also, um es kurz zu fassen: An Leser.

5. Nach welchen Kriterien suchst du deine Bücher aus?
Tatsächlich nach Lust und Laune. Es gibt verschiedene Genres, die ich gern lese - Krimi, Mystery - die ich manchmal lese - Fantasy - und die ich lieber gar nicht lese - Romantik, Neue Frau, Historischer Roman. In meiner Stadtbücherei stehen die Romane thematisch sortiert, und wenn ich ungefähr weiß, wonach mir ist, spaziere ich zwischen den Reihen entlang und suche Titel, die zu meiner Idee passen - z.B. ich will ein Buch über ein geheimnisvolles Haus lesen - dann greife ich im Regal Psycho-Thriller oder Grusel Horror Phantastisches nach allem, was Haus im Titel hat, lese den Klappentext und stelle es zurück oder nehme es mit. Selten benutze ich auch den Schlagwortkatalog: Die Romane werden deutlich liebloser verschlagwortet als Sachbücher. Manchmal spricht mich auch ein interessant gestalteter Buchrücken an - mehr sieht man ja meist nicht von einem Buch im fremden Bücherregal.
Bei mir zuhause schaue ich mir Bücher an, die ich immer schon mal lesen wollte (sonst hätte ich sie mir auch wohl nicht angeschafft) und packe sie zu den Büchereibüchern auf einen To Read Stapel, von dem ich mich dann je nach Lust, Laune und Tagesform bediene. Es kann auch vorkommen, daß ich plötzlich alles stehen und liegen lasse, an ein Regal stürme und mir zielsicher ein Buch greife, von dem nur mein Unterbewußtsein überhaupt noch wußte, daß es da war. Seit ich beschlossen habe, alles zu rezensiere, lese ich auch fast jedes Buch brav bis zum Ende. Die Aussicht, einen Verriß schreiben zu dürfen, gibt mir oft die Kraft, auch ein gräßliches Werk bis zum Ende durchzuarbeiten. Den eigenen Verriß lese ich dann hinterher um so lieber.

6. Warum breitest du in jeder Rezension deine Lebensgeschichte aus?
Eine Rezension ist immer Geschmackssache. Jedes auf den ersten Blick noch so schlechte Buch hat Leser, die es mögen, die sogar bereit sind, Geld dafür auszugeben, sonst würde kein Verlag da jemals Geld hineininvestieren - und auch bei manchen Selbstverlagen und Druckkostenzuschußverlagen, wo man fürchten muß, daß außer dem Autor niemand jemals das Buch lesen wird, muß man immer damit darank denken: Irgendwo auf der Welt ist ein Mensch, der es mag. Es gibt keine objektiven Rezensionen. Eine Rezension, wie gut ihre Argumentation auch sein mag, stellt immer eine Meinung dar.
Sie hängt ab von der Person des Rezensenten, seinen Erfahrungen und Vorlieben, aber auch von der jeweiligen Tagesform. Wer gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat, wird ganz anders auf eine Liebesgeschichte reagieren als ein halbes Jahr später, wenn er wieder erfolgreich liiert ist. Im Winter liest man anders, und andere Titel, als in den Sommerferien. Manche Bücher sind nur für die Badewanne zu gebrauchen. Und so schreibe ich in den meisten Fällen auch etwas über die Umstände, in denen mir das Buch begegnete, und meine persönliche Beziehung dazu. Will ich mich profilieren und in den Vordergrund rücken? Sicher. Warum sonst sollte ich meine Rezensionen unbedingt mit der Welt teilen wollen?

7. Warum rezensierst du lauter alte Kamellen?
Ich glaube nicht an Bestsellerlisten. Zumindest glaube ich nicht, daß sie irgend etwas über die Qualität eines Buches aussagen, weder im Guten noch im Schlechten. Und gerade bei aktuellen Erfolgstiteln hat man es nicht schwer als Leser, weiterführende Informationen oder Rezensionen zu finden. Gerade diese Präsenz macht mich aber oft auch voreingenommen und nimmt mir die Lust, mir eine eigene Meinung zu bilden. Ich nehme mir oft unauffällige oder vergessene Bücher vor, um dann als nicht als Literaturpäpstin, aber als Pionierin oder Wiederentdeckerin in Erscheinung zu treten.
Bücher werden mit den Jahren nicht schlechter und nicht besser. Was sich ändert, ist vielleicht der Geschmack der Durchschnittsleser, und Zeitgeschichte und Politik spielen natürlich eine Rolle. Darum muß man viele Bücher aus ihrer Zeit heraus beurteilen. Aber ein wirklich gutes Buch bleibt immer ein wirklich gutes Buch. Das, was einen Menschen bewegt, was ihn ticken läßt, hat sich seit den klassischen griechischen Tragödien nicht wirklich geändert - Liebe, Hass, Zorn, Gier, Schuld. Es sind diese Motive, die sich seit Beginn des Literaturschaffens durch Bücher und Theaterstücke ziehen. Geschmack und Gesellschaft mögen sich ändern, der Mensch an sich tut es nicht. Darum schrecke ich auch nicht davor zurück, einem Buchhandlungskunden, der einen intelligenten Psychothriller sucht, Dostojewskijs Schuld und Sühne anzubieten. Ob der es dann wirklich nimmt oder doch lieber nach etwas Aktuelleren fragt, ist ihm selbst überlassen.

8. Wo kann ich die besprochenen Bücher bekommen?
Ich habe die bibliographischen Angaben zu den Titeln bewußt knapp gehalten und auf alles verzichtet, was sich schnell ändern kann - gebe ich die ISBN an, ist diese Ausgabe bald nicht mehr lieferbar und durch eine andere ersetzt worden. Aber allein mit dem Autorennamen und dem Titel kann jeder Buchhändler herausfinden, ob und in welcher Form das Buch lieferbar ist.
Da ein Teil der Bücher noch lieferbar ist und viele von den vergriffenen bei Amazon über angeschlossene Händler geführt werden, habe ich die Rezensionen um Links zum Amazon-Katalog erweitert. Ich bekomme bei Bestellungen eine kleine Provision, die mir hilft, diesen Webspace zu unterhalten und die Mahngebühren der Stadtbücherei zu zahlen…
Viele der besprochenen Bücher sind lange vergriffen - und es ist erschreckend, wie schnell ein Buch weg vom Fenster ist - aber eine gutsortierte Stadtbücherei schmeißt so schnell nichts weg, zur Not gibt es immer noch die Möglichkeit der Fernleihe, und auch die Suche in Antiquariaten (zum Beispiel übers ZVAB) oder Onlineauktionshäusern wie Ebay kann zu Erfolg führen.
Und nein, auch wenn alles zu nichts geführt hat: Ich werde dir nicht mein privates Exemplar überlassen. Auch nicht leihweise. Obwohl ich Bibliothekarin bin. Ja. Finde dich damit ab. Wenn du es dann irgendwann irgendwo auftreiben kannst, ist die Freude um so größer.

9. Kann ich dir ein Buch zur Rezension schicken?
Bitte nicht! Wie soll ich auf Kommando rezensieren, wenn ich nicht mal auf Kommando lesen mag? Meine Bibliothek ist voll von ungelesenen Büchern, die eine lange Wartezeit hinter sich gebracht haben und das Recht erworben, bald gelesen zu werden. Wie soll ich ihnen erklären, warum ich plötzlich dem Buch eines Fremden den Vorzug gebe? Sie verzeihen mir ja gerade noch die Büchereibücher, weil ich ihnen erklärt habe, daß das arme Waisenbücher sind...
Nein, Scherz beiseite: Ich möchte in meinem Lesen und Rezensieren frei und unabhängig bleiben. Und am Allerwenigsten will ich irgendwelche Erwartungen erfüllen müssen, die ein anderer Leser, Autor oder gar Verlag an mich und meine Meinung stellen. Es gibt genug Leute mit Blogs und Onlinemagazinen, die sich über jedes Reziexemplar freuen. Ich gehöre nicht dazu.

10. Warum besprichst du keine Filme und CDs?
Irgendwo muß man auch mal einen Punkt machen. Bibliophilis ist, wie der Name schon andeutet, ein Leseblog, und ich habe genug zu tun mit dem Ansinnen, jedem gelesenen Buch eine richtige Rezension zu verpassen. Wenn ich jetzt auch noch jeden Film und jede CD dazunähme, würde nicht nur ein Vollzeitjob daraus, sondern das Blog würde auch seine klare Linie verlieren. So aber ist klar: Hier geht es um Bücher. Punkt.

11. Wie kann ich mich für eine miese Rezension rächen?
Du bist ein Autor, der bei mir schlecht weggekommen ist? Oder habe ich eines deiner Lieblingsbücher geschmäht? Dann kannst du dich ganz leicht rächen und brauchst dafür nicht mal eine Axt oder Briefbombe. Und du hast sogar zwei verschiedene Möglichkeiten:
Die einfachere ist, die Kommentarfunktion unter der Rezi zu nutzen. Da kannst du dann in aller Ruhe und Ausführlichkeit offenlegen, warum das Buch in Wirklichkeit viel besser war und ich nur zu dumm, es richtig zu verstehen. Die andere Möglichkeit ist etwas komplizierter, aber dafür kannst du mir damit nachhaltig wehtun: Ich habe selbst Bücher geschrieben, und wer austeilen will, muß auch einstecken können. Nimm dir also eines meiner Bücher vor, Engelsschatten oder Schwanenkind oder gleich beide, lies sie, und schreibe einen entsprechenden Verriß für dein eigenes Literaturblog. Sollten dir meine Bücher dagegen wider Erwarten gefallen, hast du natürlich ein Dilemma - aber es steht dir auch jederzeit frei, mir zu vergeben und mein Werk in den höchsten Tönen zu loben.

12. Sind deine Rezensionen auch schon mal irgendwo veröffentlicht worden?
Die Rezensionen auf Bibliophilis sind alles Originale und exklusiv für dieses Leseblog verfaßt worden. Ich habe aber bereits Rezensionen von Gesellschaftsspielen und Rollenspielmaterial für das Magazin Windgeflüster und von Rollenspielromanen für die LORP - Library of Role Playing verfaßt. Inzwischen rezensiere ich aber nur noch hierselbst, da ich die Freiheit haben wollte, selbst zu entscheiden, was ich bespreche und was nicht und unabhängig von verlagsverschickten Rezensions- und Belegexemplaren sein wollte.

13. Was bedeutet überhaupt Bibliophilis?
Bibliophilis - gesprochen bib-li-Ò-fi-lis - ist kein Fremd- sondern ein Kunstwort.Es setzt sich zusammen aus dem griechischischen βιβλιόφιλος (Bücherliebe) und der Endsilbe –is, die man von diversen Krankheiten kennt (z.B. Syphilis). Die Bedeutung ist also Krankhafte Liebe zum Buch. Zumindest in meinem Privatwortschatz.

Buchmensch
2011-09-10