Bibliophilis 

Donnerstag, 22. September 2011

Elizabeth Knox: Dreamhunter

DreamhunterEigentlich sah es aus wie ein Buch, das alles hat, um mich zu begeistern - eine poetische Sprache, Reisen in eine andere Dimension, Träume, die zur Handelsware werden - und als ich bei meiner Kanadareise 2008 Dreamhunter auf dem Grabbeltisch entdeckte, reichte schon die Wartezeit im Flughafen zwischen Check-in und Boarding, um mich die ersten fünfzig Seiten verschlingen zu lassen… Und das war es dann auch. Während des Fluges las ich nicht, und daheim angekommen, wanderte das Buch ins Regal, nicht vergessen, aber mit dem Stempel ‘Irgendwann endlich mal lesen’. Es sollte drei Jahre dauern und einen auf Mannshöhe angewachsenen Lesestapel, bis ich mich endlich noch einmal an dieses Buch gemacht habe, und wie in den Anfangstagen dieses Blogs, als mein Freund sein Praktikum in München machte und ich die langen Bahnfahrten zum Lesen nutzte, war es auch diesmal wieder ein ICE nach München, in dem ich meine alte Leseschuld abgetragen habe.

Der Name der Autorin sagte mir nichts, als ich das Buch kaufte, aber in meinem gutsortierten Bücherregal fand sich dann doch noch ein anderes Buch von Elizabeth Knox: Der Engel mit den Dunklen Flügeln, noch ein wunderschön poetisches Buch, das ich nie gelesen habe, diesmal eines, das ich während meiner Buchhandlesausbildung als Leseexemplar abgegrabbelt hatte. Es ist auch auf meinen Lesestapel gewandert. Erst einmal habe ich mich aber jetzt an Dreamhunter gemacht, den ersten Teil des Dreamhunter Duets - also einer der eher seltenen Fälle, wo eine Buchserie nicht als Trilogie erscheint, sondern in zwei Bänden abgeschlossen ist. Ich hatte kürzlich schon so einen Fall gelesen, auch Incarceron ist so ein Zweiteiler, und weil der sich dann mehr anfühlte wie ein halbiertes Buch, habe ich schon befürchtet, dass es mit Dreamhunter die gleiche Bewandnis hatte - und ja, auch hier ist es so. Wieder habe ich es Buch gelesen, das aufhört, aber nicht endet, und per Luftpost ist der zweite Band jetzt auf dem Weg zu mir, denn ich will wissen, wie es weitergeht. Das Buch hat mir nämlich gefallen. Auch nach drei Jahren.

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Geschrieben von Buchmensch in Fantasy um 03:13 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: Dimensionsreise, Traum, Verschwörung

Mittwoch, 14. September 2011

Catherine Fisher: Incarceron

IncarceronIch will keine Eigenwerbung machen. Dieses Blog handelt von den Büchern, die ich lese, nicht von denen, die ich schreibe, und da ich bis heute kein Buch am Markt habe, von meinen Exkursen als Selbstverleger vor fünf Jahren mal abgesehen, sollte ich ganz kleine Brötchen backen. Aber hier kann ich nicht anders, als dieses hier mit einem meiner eigenen Werke zu vergleichen, und obwohl ich völlig zufrieden damit bin, wenn ich ein Buch auf Englisch lesen kann, ist es diesmal ein Jammer, dass Incarceron noch keinen deutschen Verlag gefunden hat: Es würde für mich die Chance, meine Gauklerinsel an den Mann zu bringen, deutlich erleichtern, denn dann könnte ich sagen: »Wenn überhaupt, kann man es mit Incarceron vergleichen, das passt auch in keine Schublade und folgt keinem Trend und ist doch ein Bestseller, der sich in viele Sprachen verkauft hat.«

Nun gibt es bekanntlich keine Gerechtigkeit auf der Welt, und nur weil diese renommierte Autorin, die schon einen Haufen erfolgreicher Bücher am Markt hatte, so etwas schreiben kann, heißt das noch lange nicht, dass ich das auch darf. Trotzdem, auch mit meinem unverkauften Lieblingswerk im Hinterkopf habe ich die Lektüre genossen, und selbst wenn es mit meinen Gauklern nicht klappen sollte, werde ich mich trotzdem freuen, dass es wenigstens dieses eine Buch geschafft hat. Wie ich über dieses Buch gestolpert bin, kann ich nicht mal sagen - es war über eine »Leser, die dieses gekauft haben, kauften auch…« bei Amazon, aber von welchem Titel das ausging, weiß ich nicht mehr. Es wäre interessant - denn außer meinem eigenen kenne ich keines, das man mit Incarceron vergleichen könnte. Wenn man einen Stempel drauf machen muss, wäre das im Moment vielleicht ‘Dystopie’, aber das ist Tagesform und kann sich jederzeit ändern, je nachdem, welchen Trend die Verlage gerade verkaufen wollen. Steampunk? Postapokalypse? Science Fiction? Wie es euch gefällt. Das Buch ist vielseitig.

"Catherine Fisher: Incarceron" vollständig lesen

Geschrieben von Buchmensch in Fantasy um 23:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: Dimensionsreise, Dystopie, Gefängnis, Verlorenes Erbe
(Seite 1 von 1, insgesamt 2 Einträge)

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