bookmark_borderKiersten White: Wretched Waterpark

Nachdem mir Hide von Kiersten White vor ein paar Wochen so gut gefallen hatte, habe ich mir angeschaut, was die Autorin noch so geschrieben hat, und stieß auf die Sinister Summer-Serie, eine fünfbändige Reihe von Kinderbüchern ab zirka zehn Jahren, also auf den ersten Blick nicht mit dem brutalen Mystery-Thriller für Erwachsene zu vergleichen – aber wie Hide mit seinem verlassenen Freizeitpark spielen auch die einzelnen Bände dieser Serie in gruseligen Touristenattraktionen, und wie ich nicht müde werde zu betonen, finde ich diese Thematik toll. So war der erste Band der Abenteuer der Sinister-Winterbotto-Geschwister, Wretched Waterpark, schnell bestellt – und langsam geliefert.

In Internet-Zeiten ist man ja dran gewöhnt, ein Buch, auch eines aus Amerika, innerhalb weniger Tage im Haus zu haben, aber hier musste ich mich schon freuen, eine Lieferzeit von nur zwei bis vier Wochen in Kauf zu nehmen – bei einem anderen großen Onlinehändler hätte ich sogar sechs Monate Lieferzeit gehabt. Am Ende waren es dann nur knapp mehr als zwei Wochen. Heute ist das Buch also angekommen, und ich kann stolz verkünden, die nächste Errungenschaft freigeschaltet zu haben, als ich die 235 Seiten in einem Tag fertiggelesen zu haben. So etwas war früher eine Selbstverständlichkeit für mich, aber nach der langen Lesepause finde ich nur langsam zu alter Form zurück. Aber Kiersten White schreibt so fesselnd, dass es mir leichtgefallen ist, mich ein paar Stunden am Stück hinzusetzen und das Buch in einem Rutsch zu verschlingen.

Tatsächlich gibt es viele Parallelen zwischen Hide und dem im gleichen Jahr erschienenen Wretched Waterpark.… Weiterlesen “Kiersten White: Wretched Waterpark”

bookmark_borderKiersten White: Hide

Wenn es ein Motiv gibt, auf das ich sofort anspringe, sind das verlassene Vergnügungsparks. Ich liebe sie in Computerspielen wie The Park, ich schaue immer wieder gern Fotogalerien aus dem Berliner Spreepark an und bedauere sehr, dass ich da nie an einer Führung teilgenommen habe (aber Berlin ist einfach weit weg von mir), und ich folge Youtube-Kanälen, die Urban Exploring in den Überresten lang vergangener Parks machen. Woher dieses Interesse kommt, kann ich nicht mal sagen – ich war im Leben dreimal im Phantasialand, und das war es dann auch schon an Freizeitparkbesuchen – aber ich liebe diese Mischung aus Vergnügen, Schauder und der Natur, die sich die Welt zurückerobert. Nur im Roman bin ich diesem Thema noch nicht begegnet, aber als ich in der Buchhandlung über das Buch Amazement Park gestolpert bin und gesehen habe, dass es in genau so einem verlassenen Park spielt, war mir klar, ich will das lesen.

Im englischen Original heißt das Buch einfach nur Hide, und ich muss zugeben, mit dem Titel hätte ich nicht so schnell zugegriffen wie bei dem deutschen, aber ich habe mir dann doch die englischsprachige Ausgabe bestellt, weil ich Bücher doch nach Möglichkeit in Originalsprache kaufe, und als es dann kam, habe ich, obwohl ich eigentlich schon ein anderes Buch angefangen hatte, sofort zu lesen angefangen. Und weil das Buch dann wirklich über alle Maßen spannend war, habe ich es innerhalb von drei Tagen ausgelesen. Beinahe wären es sogar nur zwei Tage geworden – Hide ist stellenweise so gruselig, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte, aber gerade im hinteren Viertel hat es sich dann ausgegruselt, und so konnte ich gestern Abend dann doch noch andere Sachen tun, als nur zu lesen.… Weiterlesen “Kiersten White: Hide”